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Krieg treibt Spritpreise deutlich nach oben

Wer dachte, die Spritpreise könnten nicht mehr weiter steigen, sieht sich beim Besuch an der Tankstelle eines besseren belehrt. Diesel und Benzin sind wegen des Kriegs in der Ukraine nochmal deutlich teurer geworden.

 ©ADAC

Vor dem Hintergrund des Krieges in der Ukraine und der wachsenden Nervosität am Rohölmarkt erreichen die Kraftstoffpreise in Deutschland erneut Rekordhöhen. Nach Auswertung des ADAC kostet ein Liter Super E10 im bundesweiten Mittel derzeit 1,827 Euro. Das entspricht einem Anstieg von 8,6 Cent im Vergleich zur vergangenen Woche. Noch höher fällt der Preissprung beim Diesel aus: Mit durchschnittlich 1,756 Euro kostet ein Liter 10,1 Cent mehr als noch vor einer Woche. Auch der Preisunterschied zwischen beiden Sorten liegt deutlich unter dem unterschiedlichen Steuersatz.

Die Rohölnotierungen sind in den vergangenen Monaten um mehr als die Hälfte gestiegen. Der ADAC empfiehlt, die im Tagesverlauf mehrfach wechselnden Preise an den Zapfsäulen zu nutzen. Marktbeobachtungen zeigen, dass Benzin und Diesel mogrens meistens teurer sind als in abends zwischen 18 und 19 Uhr sowie zwischen 20 und 22 Uhr. Bis zu sieben Cent Ersparnis pro Liter sind möglich.

aum