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Mit T2 "Schnuckel" erfüllt sich Diane ihren Bulli-Traum

Schon als Kind infizierte sich Diane Henkel mit dem Bulli-Virus. Mehr als 40 Jahre dauerte es, bis sie sich mit dem T2 "Schnuckel" ihren Traum vom eigenen Bulli erfüllte. Hier stellt Diane ihren Bulli vor.

 ©Diane Henkel

Hallo Bulli-Freunde!

Ich habe lange nach einem schönen Bus gesucht, seit Mai 2018 bin ich nun stolze Besitzerin eines T2b Westfalia mit Berlin-Ausstattung, Baujahr 1978, 70 PS.

Der Traum vom Bulli entstand bereits in meiner Kindheit.

Freunde meiner Eltern hatten einen T2, und ich war schon damals total begeistert, dass man mit einem Auto beziehungsweise Bus nicht nur fahren kann, sondern auch übernachten kann wo man will und sogar noch eine kleine Küche dabei hat.

Auf dem Foto aus dem Jahr 1977 sieht man den VW Bus und mich.

 ©Diane Henkel

Vor etwa drei Jahren habe ich mich dann auf die konkrete Suche begeben, um meinem Traum näher zu kommen. Ich habe viel Literatur gelesen, um zu erfahren, auf was man bei dem Kauf achten sollte.

Doch da ich keine Schrauberin bin, schwang auch immer die Befürchtung mit, viel Geld für Schrott zu bezahlen. Ich wandte mich also auch an Bulli-Foren und die Interessengemeinschaft T2.

Dort traf ich auf viele sehr hilfsbereite Bulli-Experten. Dank André, der mit zu mehreren Besichtigungen kam und ein wahrer Bulli-Experte ist, habe ich meinen jetzigen Bulli, den ich "Schnuckel" nenne, gefunden.

 ©Diane Henkel

Schnuckel ist ein deutsches Modell, das nach Karlsruhe ausgeliefert wurde und in einem richtig schönen Zustand ist.

Mein Mann und ich unternehmen mit dem Bulli Tages- und Wochenendtouren und haben viel Freude mit unserem Schnuckel. Wenn wir in dem Bulli sitzen und irgendwo hinfahren sind wir direkt weit weg vom stressigen Alltag und lieben die analoge Welt in dem Bus.

Bei seinem ersten Fernsehauftritt am 18. August 2019 im ZDF-Fernsehgarten hatten wir unser Patenkind Jonas (8 Jahre) dabei, der seit dem Wochenende auch vom Bulli-Virus infiziert ist. Der Bulli fasziniert nach wir vor jung und alt.

Und da ich in Köln wohne, darf natürlich ein Foto vor dem Kölner Dom nicht fehlen.

Viele Grüße an alle Bulli-Fahrer und -Freunde!

von Gerhard Mauerer